nicht wehren.” Andere entgegnen: “Ich würde erst das Gespräch suchen, bevor ich Behörden einschalte.” Beide Haltungen haben ihre Berechtigung – entscheidend ist am Ende, dass das Wohl des Tieres nicht aus
falscher Höflichkeit geopfert wird.
Am Ende bleibt die Erkenntnis: Eine funktionierende Nachbarschaft lebt von Vertrauen – aber echtes Vertrauen bedeutet auch, Verantwortung zu übernehmen, wenn ein schwächeres Lebewesen sich nicht selbst schützen kann. Wegschauen ist in solchen Fällen selten die richtige Entscheidung.