Fotos aus den 1970er-Jahren wirken heute wie kleine Zeitkapseln. Schlaghosen, auffällige Frisuren, bunte Kleidung und eine ganz andere Atmosphäre machen Bilder aus dieser Zeit sofort erkennbar. Doch beim Blick auf alte Aufnahmen fällt modernen Betrachtern häufig noch etwas anderes auf: Keines der abgebildeten Mädchen hält ein Smartphone in der Hand oder schaut auf einen Bildschirm. Genau dieses Detail steht im Mittelpunkt des verlinkten Beitrags.
Die Beobachtung klingt zunächst banal, sagt aber viel über den Alltag vor dem digitalen Zeitalter aus. Heute sind Smartphones aus dem öffentlichen Leben kaum wegzudenken. In Fotos aus den 1970er-Jahren sucht man dagegen vergeblich nach Menschen, die während eines Treffens auf einen kleinen Bildschirm schauen.
Ein Foto aus einer Zeit ohne Smartphones
Der Beitrag fordert die Leser zunächst dazu auf, sich ein altes Foto mit jungen Frauen aus den 1970er-Jahren genauer anzusehen und spontan zu überlegen, was ihnen zuerst auffällt. Während viele wahrscheinlich die Kleidung oder Frisuren bemerken, wird anschließend auf die fehlenden Smartphones hingewiesen.
Heute sind Smartphones so selbstverständlich, dass ihre Abwesenheit auf historischen Bildern fast überraschender wirken kann als die damalige Mode.
Dabei gab es in den 1970er-Jahren natürlich Telefone. Doch Kommunikation funktionierte anders: Festnetztelefone standen zu Hause oder am Arbeitsplatz, unterwegs gab es keine kleinen Geräte, mit denen man jederzeit Nachrichten lesen, fotografieren oder soziale Netzwerke öffnen konnte.
Die Mode fällt ebenfalls sofort auf
Auch modisch unterscheiden sich Fotos aus den 1970er-Jahren deutlich von heutigen Aufnahmen.
Die Epoche war von unterschiedlichen Trends geprägt. Auffällige Muster, weite Hosen, besondere Frisuren und farbenfrohe Kleidung gehörten zum Erscheinungsbild vieler Jugendlicher. Der verlinkte Beitrag selbst weist ebenfalls darauf hin, dass die Mode der 1970er besonders abwechslungsreich war.
Für heutige Betrachter entsteht dadurch ein interessantes Bild: Die Kleidung wirkt nostalgisch, während gleichzeitig ein modernes Alltagselement vollständig fehlt.
Kein ständiger Blick auf einen Bildschirm
Besonders auffällig ist nicht nur, dass niemand ein Smartphone besitzt. Auch das gesamte Verhalten auf den Bildern wirkt anders.
Heute kann eine Gruppe von Freunden zusammensitzen, während mehrere Personen gleichzeitig auf ihre Telefone schauen. Nachrichten, Fotos, soziale Netzwerke und Benachrichtigungen konkurrieren ständig um Aufmerksamkeit.
Auf einem typischen Foto aus den 1970er-Jahren gibt es diesen visuellen Mittelpunkt nicht.
Die Menschen schauen einander an, stehen nebeneinander oder posieren direkt für die Kamera.
Fotografiert wurde trotzdem
Natürlich waren Fotos auch damals wichtig.