Situation vor:
Eine Person bittet einen Freund:
„Kann ich dein letztes Stück Kuchen haben?“
Der Freund macht die Feigenhand und sagt:
„Nein, den bekommst du nicht.“
In einem kulturellen Umfeld, in dem die Geste als Zeichen der Verweigerung bekannt ist, könnte das als scherzhafte Antwort verstanden werden.
In einem anderen Land könnte die gleiche Geste dagegen wesentlich unhöflicher wirken.
Genau deshalb ist der Kontext entscheidend.
Portugal und Brasilien: Eine ganz andere Bedeutung
Besonders interessant ist, dass die Feigenhand in Portugal und Brasilien auch als Glücks- beziehungsweise Schutzsymbol bekannt ist.
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