Für ein Glas Orangensaft werden dagegen schnell mehrere Orangen verwendet.
Das Ergebnis lässt sich sehr viel schneller konsumieren.
Deshalb würde ich im Alltag eher zur ganzen Orange greifen.
Das bedeutet nicht, dass ein kleines Glas Orangensaft grundsätzlich verboten wäre. Die entscheidende Frage ist wieder, wie häufig und in welcher Menge es getrunken wird.
Besonders ungünstig kann es werden, wenn Saft wie Wasser behandelt wird.
Ein großes Glas zum Frühstück, eines am Nachmittag und vielleicht noch ein Smoothie am Abend können zusammen eine beträchtliche Menge Kohlenhydrate liefern.
Wasser, Mineralwasser sowie ungesüßter Kaffee oder Tee sind als gewöhnliche Getränke deshalb meist die unkompliziertere Wahl.
Obst kann man dann tatsächlich essen.
- Pfirsiche und Nektarinen
Pfirsiche und Nektarinen sind vor allem im Sommer interessant.
Sie enthalten viel Wasser und schmecken auch ohne zusätzliche Süßungsmittel angenehm süß.
Eine einzelne Frucht lässt sich außerdem gut portionieren.
Ein Pfirsich zusammen mit Naturjoghurt kann beispielsweise ein unkompliziertes Dessert ergeben.
Problematischer wird es, wenn Pfirsiche in stark gezuckertem Sirup gekauft werden.
Konserven sind nicht grundsätzlich ungeeignet. Man sollte aber darauf achten, worin die Früchte eingelegt wurden.
Frisches Obst oder Varianten ohne zugesetzten Zucker sind für den Alltag meist leichter einzuschätzen.
Das zeigt erneut:
Nicht nur die Obstsorte entscheidet.
Pfirsich ist nicht gleich Pfirsich.
Ein frischer Pfirsich, Pfirsichsaft, gezuckerte Pfirsiche aus der Dose und ein süßes Pfirsichdessert sind vier völlig unterschiedliche Lebensmittel.
- Frische Aprikosen
Aprikosen können ebenfalls eine interessante Wahl sein.
Sie sind relativ klein, wodurch sich Portionen gut steuern lassen.
Der entscheidende Unterschied besteht allerdings zwischen frischen und getrockneten Aprikosen.
Beim Trocknen verschwindet ein großer Teil des Wassers. Die Frucht wird kleiner, während die enthaltenen Kohlenhydrate wesentlich konzentrierter vorliegen.
Dadurch kann man sehr schnell mehrere getrocknete Aprikosen essen.
Eine Schale mit frischen Aprikosen würde bei entsprechender Fruchtmenge deutlich größer aussehen.
Das ist einer der wichtigsten Grundsätze beim Umgang mit Trockenobst:
Die Frucht ist kleiner geworden – die Kohlenhydrate sind aber nicht einfach verschwunden.
Deshalb sind Trockenfrüchte nicht automatisch „schlecht“, aber ihre Portionsgröße verdient besondere Aufmerksamkeit.
- Kirschen
Kirschen werden häufig zu den Früchten gezählt, die sich in moderaten Mengen gut einbauen lassen.
Allerdings haben sie ein kleines praktisches Problem:
Sie lassen sich unglaublich leicht nebenbei essen.
Eine Kirsche hier, eine dort – und plötzlich ist eine große Schüssel leer.